Chronik
Chronik des Vereins Floridsdorf
Bei der Vereinssitzung am 22 Februar 1977 im Haus der Begegnung in Wien Floridsdorf gründete Karl Schatzl auf anraten des damaligen Präsidenten des V.Ö.A.F.V Stadtrat Heinz Nittl die Sektion Floridsdorf. In seiner Ansprache wies Heinz Nittl auf die Notwendigkeit der Gründung einer eigenen Sektion hin, da der Bau des Entlastungsgerinnes immer weiter Richtung Floridsdorf rücke. Bei der Sitzung waren 56 Kollegen anwesend. Der Vorstand setzte sich zusammen aus den Kollegen: Schatzl Manhardt, Jungmann Brabatsch, Holawatsch, Entner, Schmidt.
Bei der Jahresversammlung am 17 Dezember 1977 wurde Walter Mayer zum Kassier bestellt. Als Gäste konnte Obmann Schatzl den Obmann der Sektion Donaustadt Walter Panzenberger und die Kollegen Indra und Federl begrüßen. Die Mitglieder des Vorstandes waren: Obmann Karl Schatzl, Schriftführer Gerhard Brabatsch, Kassier Walter Mayer, Obmann Stellvertreter Johann Manhardt, Gewässerwart Walter Schmidt, Jugendbetreuer Anton Niederhofer, . Daubelvertreter Werner Londgin, Kontrollobmann Johann Entner Beisitzer Peter Wisetti, „Gugi“ Holawatsch. Im März 1978 wurde Friedrich Burian in den Vorstand bestellt. Die erste Forderung von Friedrich Burian war. Mehr Aktivität der Sektion in der Fischerzeitung „Der Fischer“
Das Jahr 1978
Die Mannschaft von Floridsdorf wird Österreichischer Meister im Angeln. Die Mannschaft setzte sich zusammen aus den Kollegen Myslivicek, Kovacs, Zweckmayr, Schatzl. Der Fischbesatz im Jahr 1978 war 550 Kilogramm Karpfen.
Das Jahr 1979
Am 13 Februar 1979 wurde das Sektionslokal in der Dunatgasse eröffnet. In 280 Arbeitsstunden wurde aus einer „Müllhalde“ unser Vereinslokal. Am 27 Februar wird Karl Schatzl zum Obmann der Landesorganisation Wien gewählt. Johann Manhardt stellt am 6 Dezember den Antrag auf ein Nachtfischverbot. Der Antrag wird vom Vorstand abgelehnt. Am 25 November 1979 gibt Obmann Karl Schatzl bei der Jahresversammlung den Mitgliederstand bekannt. Die Sektion Floridsdorf hatte 535 Mitglieder. Peter Wisetti wird zum Schriftführer gewählt, und Othmar Magyar wird in den Vorstand Gewählt. Am 4 Dezember richtet Friedrich Burian das erste Krampusfest der Sektion aus.
Das Jahr 1980
Am 24 Februar 1980 findet in der Kugelfanggasse das erste Preisschnapsen der Sektion statt. Auch eine Tombola wurde durchgeführt. Preis eines Loses war 10 Schilling. Das Erste Wettwasserseichen wurde am 31.März 1980 mit großen Erfolg durchgeführt, und für Jahrzehnte eine fixe Veranstaltung der Sektion.
Im Juli 1980 wird das Entlastungsgerinne bis zur Überfuhrstrasse für die Fischerei freigegeben. Bei der Jahresversammlung wird „Hagerl“ Karl Valaschek als ältestes Mitglied geehrt Werner Londgin erhält für die Verdienste um die Krandaubler das Silberne Verbandsabzeichen.
Das Jahr 1981
Johann Krenn und Peter Kresak werden in Vorstand aufgenommen. In der neuen Donau sollen Sprengungen durchgeführt werden. Dies wird vom Vorstand vorerst verhindert. Im Juni 1980 wird die Donauinsel feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Die Daubelfischer erhalten die Zufahrtgenehmigung für die Donauinsel, es gibt jedoch Probleme mit den Schlüsseln da nicht genug zur Verfügung stehen. Unsere Wettangeln werden immer mehr zu den Veranstaltungen der Sektion Es werden bei manchen fischen bis zu 130 Teilnehmer begrüßt. Mit diese Veranstaltungen kann jährlich ein großer Teil unserer Ausgaben abgedeckt Werden. Am 1 November wird bei der Floridsdorfer Brücke eine Kranzniederlegung durchgeführt.
Das Jahr 1982
Zur Jahresversammlung am 17 Jänner 1982 konnte Obmann Schatzl 72 Mitglieder und zahlreiche Gäste begrüßen. In seiner Ansprache als Verbandsvertreter hebt Obmann Panzenberger ganz besonders hervor, dass die Sektion Floridsdorf mittlerweile einer der stärksten Sektionen des Verbandes ist. Beim Preiskochen in Jugoslawien erreicht die Sektion Floridsdorf einen 3 und 4 Platz. Gekocht wurden Fischgerichte von Peter Wisetti und Karl Schatzl. Die Sektion ist auch im Wettangeln sehr erfolgreich und stellt mit Kollegen Puschl den Wiener Meister. Der V.Ö.A.F.V hat nunmehr 12500 Mitglieder. Peter Wisetti „Der Runde“ erhält für die Verdienste des Verbandes das Silberne Ehrenzeichen. Das Goldene Ehrenzeichen des Vereins erhält Kollege Puschl für den Gewinn der Wiener Meisterschaft.
Das Jahr 1983
Der Segelhafen im oberen Teil des Reviers wird gebaut. Dazu sind Sprengarbeiten Erforderlich. Die Sektion Floridsdorf hat nun 1024 Mitglieder. Der Arm des ehemaligen Zinkabachls wird zum Schongebiet erklärt. Johann Manhardt wird in das Jugendreferates des Verbandes entsendet.
Das Jahr 1984
Der Segelhafen wurde Fertig gestellt. Bei der Jahreshauptversammlung am 28 Jänner 1984 waren 63 Kollegen anwesend. Obmann Schatzl konnte als Gäste die Kollegen Panzenberger, Swoboda, Kainz des Vereins Donaustadt begrüßen. Von Sektion Freudenau kann Kollege Lampalzer. Der Kassastand der Sektion betrug 494550.51 Schilling. Horst Prohaska wird in den Vorstand gewählt. Floridsdorf ist nun die 3 größte Sektion des Verbandes dessen Mitgliederstand 13.000 beträgt. Kollege Mokesch von Floridsdorf wird Jugend Europa Meister. Horst Prohaska fragt an warum Jugendliche erst ab 14 Jahren eine Fischerkarte bekommen. Auf Antrag von Werner Londgin wird erstmalig ein Karpfenbesatz für die Donau beschlossen.
Das Jahr 1985
Floridsdorf richtet zum ersten Mal bei den Ferienspielen den Bereich Fischen aus. Österreich stellt mit Kurt Hölzl den Weltmeister im Meeresfischen. Die Besatzsumme für 1985 beträgt 519.436 Schilling. Am ersten Juni findet das Bereits sechste „Wettwasserseichen“ in Floridsdorf statt. Johann Entner legt seine Funktion als Kontrollobmann und Mitglied des Kontrollreferates mit Jahresende zurück. Horst Prohaska übernimmt die Aufgaben von Entner Johann. Erstmalig werden die Einzahlungen der Lizenzen im Verein durchgeführt.
Das Jahr 1986
Festsitzung zum 10 Jährigen Jubiläum der Sektion Floridsdorf im Mautnerschlössel. Als Gäste konnten unter andren auch Präsident Löschnak, Bezirksvorsteher Landsmann, und zahlreiche Mitglieder des Vorstandes es V.Ö.A.F.V begrüßt werden. Obmann Schatzl teilt den Anwesenden mit das dass Projekt Staustufe auf uns zu kommen wird. Bei der Jännersitzung stellt Manhardt Johann die neue Mannschaft für die Wettangeln vor: Gocon, Neppl, Manhardt Jun. Milec, Ersatz Simon. Manhardt stellt den Antrag Werner Milec für ein Jahr in den Vorstand zu koptieren. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Anton Niederhofer wird zum Ehrenmitglied der Sektion Floridsdorf ernannt. Die „Kopfprämie“ bei Meldungen von Kontrollorganen bei Verstößen gegen die Fischereiordnung wird vom Verband abgeschafft. Der von Peter Wisetti eingebrachte Antrag auf ein Nachfischverbot im Mai wird an den Verbandsvorstand weitergeleitet.
Das Jahr 1987
Es werden erste Gespräche über die Aufteilung des Marchfeldkanals geführt. Obmann Schatzl teilt mit das am Marchfelkanal keine Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Am Maiaufmarsch des Jahres 1987 sind die Fischer mit einer Krandaubel dabei, um auf die Probleme beim Kraftwerksbau hinzuweisen. Kollege Werner Fellinger wird in den Ausschuss koptiert.


