Zanderprojekt Fischereiverein Floridsdorf 2017

Im Herbst 2014 begann das Zanderprojekt in der Neuen Donau im Revier Floridsdorf. Um den rückläufigen Zanderfängen entgegenzutreten wurde der Zanderbesatz grundlegend verändert.

Statt (wenigen) fangfähigen Zandern wurden tausende einsömmrige Zander, aber auch viele zweisömmrige besetzt. Von gar nicht wenigen Fischern bekam ich damals jedoch zu hören, ich hätte nur teures Hecht-, Barsch- und Welsfutter eingebracht.

Schon im Jahr 2016 wurden viele Zander zwischen 30 und 40 cm gefangen, jedoch nur wenige über 50 cm. Ob es wirklich die im Jahr 2014 und 2015 besetzten und mittlerweile gut abgewachsenen Zander waren oder es sich doch um Eigenaufkommen handelt, kann leider nicht festgestellt werden.

Die Floridsdorfer Fischer waren genauso überrascht wie ich als Gewässerwart. Eine positive Entwicklung!

Im Jahr 2017 war die Vorfreude bei den (Spinn-)Fischern auf die Saison groß wie nie. Es wurden aber viele Hechte, vor allem kleinere zwischen 20-50 cm gefangen, jedoch auch einige zwischen 70 und 90 cm. Es handelt sich definitiv um eigenaufkommen, denn so viele kleine Hechte wurden nicht besetzt. Das viele Kraut hat sich auf den Hechtbestand positiv ausgewirkt. Von Zanderfängen war bis auf ganz wenige Ausnahmen überhaupt nichts zu hören.

Vielleicht werden bis zum Ende der Saison noch welche gefangen, wenn das Kraut weniger wird?

Es wurden im Oktober 2017 wieder tausende einsömmrige und auch viele zweisömmrige Zander im Revier Floridsdorf eingebracht.

Petri Heil
Euer Gewässerwart